Hefezopf – Hefehase

Draußen stürmt und regnet es. Kaum zu glauben, dass in ein paar Tagen schon Ostern ist, sieht es doch eher nach einem trüben stürmischen Herbsttag aus.
Man hat eigentlich gar keine Lust aufzustehen, wenn da nicht ein frischer Hefezopf in der Küche warten würde, angeschnitten zu werden und mit Marmelade bestrichen vernascht zu werden.

Hefezopf

Und da ich euch auch eine kleine Freude an diesem Tag machen möchte, teile ich mit euch unser Lieblingshefezopf-Rezept. Rechtzeitig zu Ostern, denn was wäre Ostern ohne Hefezopf?!?!
Achso: und nicht wundern, wenn nach dem Backen auch ein kleiner Osterhase aus dem Backofen springt. Uns ist das am Wochenende passiert. Ehrlich, ihr werdet sehen 🙂

Zutaten für einen Hefezopf

  • 600 g Mehl
  • 0,5 TL Salz
  • 50 g Zucker
  • 1 Ei
  • 60 g Pflanzenöl oder zerlassene Butter
  • 275 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • abgeriebene Schale von einer Bio-Zitrone
  • abgeriebene Schale von einer Bio-Orange
  • 1 Eigelb
  • 2 EL Milch
  • etwas Hagelzucker zum Bestreuen

Zubereitung

Das Wasser, die Hefe und die abgeriebene Schale der Früchte vermischen und gut umrühren. Ca 5 – 10 Minuten ruhen lassen.

Mehl, Salz und Zucker in eine Rührschüssel geben.
Das Ei mit dem Öl verrühren.

Die Hefemischung zu den trockenen Zutaten in die Rührschüssel geben, kurz untermischen. Die Öl-Ei-Mischung ebenso unterheben und gut verkneten. (ca. 5 Minuten) Der Teig ist schön weich, aber er wird, wenn überhaupt, nur ein klein wenig kleben. In diesem Fall noch ein klein wenig Mehl dazugeben und kurz mit den Händen verkneten.

Den Teig mit einem Tuch abdecken und ca. eine Stunde gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.

Danach nochmal ordentlich mit den Händen durchkneten. Der Teig sollte sehr geschmeidig sein und sich wunderbar verarbeiten lassen.

Nun geht es ans Flechten des Zopfes. Ich mache ihn gerne aus 5 Strängen. Man kann ihn aber auch wunderbar ganz normal aus 3 Teilen flechten.

Bei 5 Strängen legt ihr die Teile nebeneinander und macht sie oben zusammen. Jetzt wird immer das jeweils äußere Teil über die 2 danebenliegenden Teile gelegt und so geflochten.

Hefezopf flechten

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Und da Ostern vor der Tür steht, könnt ihr euch ja auch einen kleinen Osterhasen backen 🙂

Den Hefezopf oder eben den Hasen auf ein Backblech legen und abgedeckt nochmals mindestens eine halbe Stunde gehen lassen.

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Den Backofen auf 180 Grad vorheizen (Ober/Unterhitze)

Das Eigelb mit der Milch verquirlen und den Hefezopf damit einpinseln. Mit Hagelzucker bestreuen und im heißen Backofen ca. 35 Minuten backen. Die Hasen ggf. etwas kürzer. Der Hefezopf sollte eine leicht braune Farbe haben und nicht zu dunkel werden.

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Hefezopf

Hefezopf

Frische Brötchen – das kleine Glück am Wochenende

Wir lieben ein schönes ausgiebiges gemütliches Frühstück am Wochenende. Liebt ihr das auch so sehr? Und kennt ihr auch das Problem, dass der Bäcker nicht mehr offen hat, weil man zu lange geschlafen hat? Oder das euer Bäcker wie bei unserem leider eine unterschiedliche Qualität an Brötchen hat? Oder vielleicht habt ihr auch manchmal keine Lust zum Bäcker zu gehen, weil es regnet? Wie auch immer, Brötchen selbst zu backen ist keine Zauberei und die Zutaten hat man meist sowieso im Haus.

Ich liebe es zumindest, abends den Teig für die Brötchen zu machen. Der kann dann wunderbar über Nacht gehen und morgens nachdem ich die Brötchen geformt habe und sie noch auf dem Blech gehen, kann ich mich nochmals gemütlich ins Bett kuscheln. Herrlich!

Zutaten für 6 Brötchen

  • 400 g Mehl (entweder Weißmehl oder Dinkelmehl 630)
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 240 ml Wasser
  • 1 EL Gerstenmalz oder 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz

Zubereitung

Alle Zutaten ordentlich miteinander verkneten. Fertig ist schon mal die Teigkugel. Sollte sie zu feucht sein, gebt einfach noch ein wenig Mehl dazu.

Den Teig abgedeckt an einer warmen Stelle mindestens eine Stunde gehen lassen. Wenn ihr ihn über Nacht gehen lässt, sollte der Ort nicht allzu warm sein. In diesem Fall stellt ihr den Teig einfach nach der Stunde gehen an einen kühleren Ort (abgedeckt mit einem feuchten Tuch)

Morgens nach dem Aufstehen den Teig dann nochmals mit den Händen durchkneten. Den Teig in 6 gleichgroße Stücke teilen. Dazu nehmt am besten eine Waage (bei uns wiegt je Teil so 110 g)

Jedes Teigstück mit der Hand formen, als ob man einen Schneeball formen will. Diese Kugel formen wir dann zu kleinen ovalen Brötchen. Längs einschneiden. Der Schnitt darf ruhig bis fast durch gehen!

Nochmals auf dem Backblech für mindestens eine halbe Stunde gehen lassen. In der Zeit dürft ihr euch gerne noch mal ins Bett kuscheln 😉
Brötchen unbegabten

Den Backofen auf 230 Grad vorheizen. Die aufgegangen Brötchen ggf. nochmals an der Stelle einschneiden und mit etwas Wasser bepinseln .
Eine hitzebeständige Schale mit heißem Wasser auf dem Backofenboden stellen. Die Brötchen ca. 20 Minuten backen.

Brötchen

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Dinkel-Walnuss-Baguette

Heute gibt es ein tolles Baguette, für alle, die gerne mit Walnüssen und Dinkelmehl backen, eine tolle Beilage zu Ofenkäse (wir lieben ihn!) möchten oder einfach für die, die dieses leckere Dinkel-Walnuss-Baguette ausprobieren möchten.
Kleiner Tipp: Wer lieber ein Brot machen möchte, der kann das aus diesem Teig genauso gut machen!

Anmerkung: Ihr solltet inkl. gehen lassen und backen gute 3,5 Stunden einplanen

Zutaten für 2 Baguette

  • 200 g Dinkelmehl Typ 1050
  • 300 g Dinkelmehl Typ 630
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 EL Gerstenmalz (ersatzweise Honig)
  • 2 TL Salz
  • 300 ml Wasser
  • 100 g grob gehackte Walnüsse

Zubereitung

Die Hefe wird mit dem Gerstenmalz in das Wasser eingerührt. Nun kommt das Dinkelmehl Typ 1050 dazu und alles wird verrührt. Das ist nun ziemlich flüssig.
Das ganze wird für ca. eine halbe Stunde zum gehen an einen warmen Ort gestellt. Der Vorteig vermehrt sich etwas und er fängt leicht an, Bläschen zu bilden.

Nun kommt das andere Dinkelmehl dazu und wird dem Salz und den Walnüssen verrührt. Das ganze sollte mindestens ca. 5 Minuten dauern.
Es entsteht eine schöne weiche Teigkugel.

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Diese soll nun eine Stunde leicht mit Mehl bestäubt und abgedeckt gehen.

Nach dem Gehen nochmals ordentlich mit der Hand durchkneten. Dabei den Teig immer „falten“, als ob man ein Blatt Papier falten möchte.

Nochmals eine Stunde gehen lassen.

Nun den Teig zu 2 Baguettes formen und auf ein Backblech legen. Eine halbe Stunde gehen lassen und die Baguettes der Länge nach einschneiden und die Oberfläche mit ein wenig Wasser bepinseln.

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Den Backofen in der Zwischenzeit auf 230 Grad vorheizen. Ein Schälchen mit heißem Wasser auf dem Backofenboden stellen.

Die Baguettes ca. 20 – 25 Minuten backen. Die Baguettes sind gut, wenn man mit dem Fingerknöchel auf die Unterseite des Brotes klopft und es hohl klingt.

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