Very Berry Limetten-Joghurt-Kuchen

Heute gibt es einen leckeren frischen Limetten-Joghurt-Kuchen. Zugegeben, der Kuchen sieht rein optisch nicht nach einem Limettenkuchen aus,  daher heißt er aber auch very Berry Limetten-Joghurtkuchen.

Und außerdem kann man ja als Deko auch Limettenscheiben nehmen. Die Idee gefällt mir, werde ich bestimmt das nächste mal machen. Aber ich bin nunmal ein Beerenfan 🙂

Zutaten für eine Kastenform oder eben so eine Blumenform wie wir sie haben

  • 150 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 El Vanillezucker
  • abgeriebene Schale von 2 Bio-Limetten
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Naturjoghurt
  • 4 Eier
  • 150 g Mehl (ich nehme Dinkelmehl)
  • 100 g Speisestärke
  • 2 TL Backpulver
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • für den Guss Puderzucker und etwas Limettensaft (ich mach das immer ohne wiegen, so 150 g Puderzucker 1,5 bis 2 EL Limettensaft darf es sein)
  • frische gemischte Beeren oder anderes Obst  (Heidelbeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Brombeeren, Limettenscheiben….)

Zubereitung

Die Butter, den Zucker, Vanillezucker, Limettenschale und Salz  schaumig schlagen. Den Joghurt dazugeben. Jedes Ei einzeln ca. 1/2 Minute unterrühren.

Mehl, Stärke, Backpulver und die Mandeln kurz auf kleinster Stufe unterheben.

Den Teig in die gefettete Kuchenform geben und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober/Unterhitze ca. 45 Minuten backen. Zwischendurch mal nachschauen und Stäbchenprobe machen, denn jeder Backofen ist verschieden.

Wenn der Kuchen abgekühlt ist, ihn aus der Form stürzen.

Puderzucker und Limettensaft verrühren, auf den kalten Kuchen geben und hübsch mit dem Obst verzieren.

 

Naan Brot (perfekt vom Grill)

Wir lieben Naan Brot. Es ist eine Art indisches Fladenbrot, welches traditionell aus einem durch Joghurt gesäuertem Hefeteig hergestellt wird.

Dieses passt perfekt zu verschiedenen Currygerichten, zu leckeren Dips und auch wunderbar zu Gegrilltem.

Gestern haben wir ganz einfach Auberginenscheiben gegrillt, dazu gab es einen Salat und eben dieses leckere Naanbrot. Hätte ich gewusst, wie einfach es ist, dieses Brot selbst zu machen und wie toll es auf dem Grill zuzubereiten ist, hätte ich schon viel früher dem fertigen Brot aus dem Supermarkt die kalte Schulter gezeigt 😉

Ich kann euch leider aktuell auch nur ein Bild zeigen, weil ich vergessen habe, ein paar schöne Bilder zu machen. Daher gilbt es nur mein Instagrambild. Beim nächsten Brotbacken denke ich dann auch an Bilder für euch 🙂

Zutaten für 6 Naanbrote

 

  • 75 ml lauwarme  Milch
  • 1 Tl Zucker
  • 10 g frische Hefe
  • 250 g Weizenmehl (Typ 550)
  • 1/2 TL Salz
  • ggf. wer mag eine Prise Koriander, Kreuzkümmel…..
  • 1 EL Olivenöl
  • 75 g Vollmilchjoghurt (dieser ist wichtig, weil dieser den Hefeteig schön säuert)
  • 1 Ei
  • ggf. etwas geschmolzene Butter und Knoblauch

Zubereitung

Die Hefe wird mit dem Zucker in der lauwarmen Milch aufgelöst. Ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Die Hefemischung mit dem Mehl, Öl, Salz, Joghurt und Ei verkneten.

An einem sehr warmen Ort (ggf auch im 40°C warmen Backofen) abgedeckt für mindestens eine Stunde gehen lassen.

Den Teig in 6 gleichgroße Stücke teilen. Jedes Stück nochmals leicht kneten und jeweils zu einer Kugel formen.  Wieder abgedeckt nochmals 30 Minuten auf der Arbeitsfläche ruhen lassen.

Den Grill vorbereiten. Eine (gusseiserne) Pfanne geht aber auch.

Aus dem Teig längliche Fladen ausrollen und auf dem heißen Grill (wir haben dafür unseren Grillstein genommen) von jeder Seite ca. 2 Minuten grillen. Wenn ihr einen Kugelgrill habt, lasst den Deckel bitte oben, ansonsten verbrennen die Brote sehr schnell)

Wenn ihr eine Pfanne nehmt, müsst ihr diese erst ohne Fett erhitzen und dann die Brote darin zubereiten. Die Zeit bleibt die gleiche.

Nach dem Backen könnt ihr die Brote mit etwas geschmolzener Butter und gehacktem Knoblauch bestreichen

 

 

 

 

 

 

 

Dinkel-Hafer-Knusperle

Wir lieben es ja, am Wochenende selbst gebackene Brötchen auf dem Frühstückstisch zu haben. Und ich bin, was das betrifft, auch so ein kleiner Perfektionist. 😉

Unsere Brötchen, die wir bisher hier gebloggt haben, sind auch wirklich alle sehr lecker. Aber diese hier sind was besonderes, dieser  „wow, die sind ja wie vom Bäcker“-Effekt.Die Brötchen erhalten eine wundervolle Farbe, sind innen schön fluffig und außen lecker knusprig.

Wir haben die Brötchen auf dem Zauberstein von Pampered Chef gebacken. Natürlich könnt ihr sie auch auf einem normalen Blech backen, da müsst ihr dann aber mal experimentieren, ob es mit der Temperatur und Backzeit hinkommt. Aber das sollte man sowieso, den jeder Backofen ist anders.

Das Besondere an diesem Rezept ist übrigens, dass ein Teil des Teiges aus einem sogenannten „Kochstück“ besteht, da werden quasi Mehl und Wasser wie ein Pudding gekocht. Aber das erklären wir im Rezept.  Es ist auch sehr einfach, versprochen.

Denkt bei diesem Rezept bitte auch daran, dass ihr eine etwas längere Gehzeit von insgesamt mindestens 12 Stunden einplant – weil wir relativ wenig Hefe verwenden. 

Zutaten für 6 Brötchen 

Für das Kochstück 

  • 190 ml Wasser
  • 50 g feine Haferflocken
  • 40 g Dinkelvollkornmehl

 

Für den Hauptteig

  • 380 g Dinkelmehl Typ 630
  • 1 Tl Honig
  • 1,5 Tl Salz
  • 5 g frische Backhefe
  • 200 ml Wasser
  • etwas Öl für die Schüssel

 

Zubereitung 

Für das Kochstück das Wasser in einem kleinen Topf zum kochen bringen. Haferflocken und Dinkelvollkornmehl einrühren, den Topf von der Kochstelle nehmen. Das Ergebnis ist eine ziemlich dicke Masse. Direkt über dem Kochstück mit Frischhaltefolie abdecken. Ca. 2 Stunden abkühlen lassen.

Anschließend für den Hauptteig die Hefe mit Honig im Wasser verrühren.

Mehl, Salz und das erkaltete Kochstück in eine Rührschüssel geben, Hefewasser dazu und alles zu einem glatten Teig verkneten.

Eine Schüssel mit Deckel leicht einölen und den Teig hineingeben. Im Kühlschrank mindestens 6 Stunden (kann aber auch 12 Stunden und länger sein) gehen lassen.

Mindestens 6 bis 8 Stunden vor dem Backen solltet ihr den Teig aus den Kühlschrank nehmen. Damit er schön lange Zeit hat, auf Zimmertemperatur zu kommen. Wir holen den Teig abends vor dem Schlafengehen aus dem Kühlschrank, dann ist er morgens soweit zum bearbeiten und wir haben frische Brötchen zum Frühstück.

So, jetzt ist euer Teig  also mindestens 6 Stunden bei Zimmertemperatur gegangen und wir können den Teig dehnen und falten. Dafür auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche auseinanderziehen (dehnen) und dann wieder falten, als wenn ihr ein Blatt Papier faltet. Das ca. 6 mal wiederholen. Das hat den Sinn, dass der Teig eine schöne Spannung kriegt.

Den Teig nun zu einer Rolle formen und in 6 gleichgroße Stücke schneiden. Ich empfehle euch, eine Waage zu nehmen, man hat sich nämlich sehr schnell verguckt. 😉

Nun zu länglichen Brötchen formen und längs einschneiden  oder zu runden Brötchen formen und kreuzweise einschneiden.

Auf den Zauberstein oder eben auch auf ein Backblech legen und nochmals mit einem Geschirrtuch abgedeckt ca. 30 bis 45 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 230 Grad Ober- und Unterhitze aufheizen.

Die Brötchen vor dem Backen mit etwas Wasser besprühen und leicht mit Mehl bestäuben.

Ca. 23 Minuten backen. Bei einem Backblech empfehle ich euch, die Temperatur nach 10 Minuten auf 200 Grad herunter zu drehen. Der Zauberstein kommt auf die unterste Ebene im Backofen und das Blech auf die mittlere.

Nach dem Backen gut auf einen Kuchengitter auskühlen lassen und anschließend genießen.