Rucolapesto – wenn man zu viel Rucola im Haus hat

Sagen wir mal so: ich hab nichts gegen Rucola aber auch nichts für, man kann ihn essen, auf Pizzen oder Pasta kann er wirklich sehr sehr lecker sein. Deswegen gibt es auch des öfteren diese Pizza hier bei uns. So lieben wir Rucola. Aber er wird niemals mein Lieblingssalat werden.

Was ich echt doof finde, ist, dass man Rucola so selten lose kriegt, also sprich ich muss meistens einen ganzen Pack kaufen, der dann doch gleich mal 150 g beinhaltet. Naja, dann gibts halt einmal Pizza und einmal Pasta oder auch mal nen grünen Smoothie mit Rucola. Und schon ist das Päckchen leer.

Wenn man dann aber vergisst, in die wöchentlich Bio-Kiste zu gucken, was denn alles drinnen ist und daher auch nicht umbestellt, kann es schon mal passieren, dass aus 150 g Rucola, den man normal gekauft hat, 300 g werden, weil in der Biokiste auch solcher enthalten ist.

Aber wir sind ja offen für alles und experimentierfreudig. Also probierte ich einfach mal ein Pesto aus Rucola aus. Ok, wir sind jetzt nicht unbedingt Pesto-Großverbaucher, aber das hält sich ja im Kühlschrank etwas.

Das Ergebnis hat mich echt umgehauen, so was von lecker, ich glaube, ich könnte süchtig nach diesem Rucolapesto mit Mandeln werden.

Wollte ihr auch probieren?

Zutaten für 2 Gläschen

  • 100 g Rucola
  • etwas Petersilie
  • 2 große Knoblauchzehen
  • 100 g geschälte Mandelstifte
  • 50 g Parmesan
  • 200 g Olivenöl
  • Salz Pfeffer

Zubereitung

Rucola und Petersilie waschen und trockenschleudern. Von den Stielen befreien und grob hacken. Knoblauch schälen und in grobe Würfel schneiden. Die Mandelstifte in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Nicht zu lange, weil sie sehr schnell verbrennen.

Den Parmesan fein reiben.

Rucolapesto

Das Olivenöl mit den abgekühlten Mandeln, Rucola, Petersilie und dem Knoblauch vermischen und in einem Mixer oder Pürierstab zu einer nicht zu feinen Masse verarbeiten.
Den Parmesan unterheben und leicht salzen und pfeffern.

Rucolapesto

Das Rucolapesto schmeckt so lecker zu Sandwiches mit Tomaten und Parmaschinken.

Rucolapesto

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Dinkel-Walnuss-Baguette

Heute gibt es ein tolles Baguette, für alle, die gerne mit Walnüssen und Dinkelmehl backen, eine tolle Beilage zu Ofenkäse (wir lieben ihn!) möchten oder einfach für die, die dieses leckere Dinkel-Walnuss-Baguette ausprobieren möchten.
Kleiner Tipp: Wer lieber ein Brot machen möchte, der kann das aus diesem Teig genauso gut machen!

Anmerkung: Ihr solltet inkl. gehen lassen und backen gute 3,5 Stunden einplanen

Zutaten für 2 Baguette

  • 200 g Dinkelmehl Typ 1050
  • 300 g Dinkelmehl Typ 630
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 EL Gerstenmalz (ersatzweise Honig)
  • 2 TL Salz
  • 300 ml Wasser
  • 100 g grob gehackte Walnüsse

Zubereitung

Die Hefe wird mit dem Gerstenmalz in das Wasser eingerührt. Nun kommt das Dinkelmehl Typ 1050 dazu und alles wird verrührt. Das ist nun ziemlich flüssig.
Das ganze wird für ca. eine halbe Stunde zum gehen an einen warmen Ort gestellt. Der Vorteig vermehrt sich etwas und er fängt leicht an, Bläschen zu bilden.

Nun kommt das andere Dinkelmehl dazu und wird dem Salz und den Walnüssen verrührt. Das ganze sollte mindestens ca. 5 Minuten dauern.
Es entsteht eine schöne weiche Teigkugel.

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Diese soll nun eine Stunde leicht mit Mehl bestäubt und abgedeckt gehen.

Nach dem Gehen nochmals ordentlich mit der Hand durchkneten. Dabei den Teig immer „falten“, als ob man ein Blatt Papier falten möchte.

Nochmals eine Stunde gehen lassen.

Nun den Teig zu 2 Baguettes formen und auf ein Backblech legen. Eine halbe Stunde gehen lassen und die Baguettes der Länge nach einschneiden und die Oberfläche mit ein wenig Wasser bepinseln.

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Den Backofen in der Zwischenzeit auf 230 Grad vorheizen. Ein Schälchen mit heißem Wasser auf dem Backofenboden stellen.

Die Baguettes ca. 20 – 25 Minuten backen. Die Baguettes sind gut, wenn man mit dem Fingerknöchel auf die Unterseite des Brotes klopft und es hohl klingt.

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Die perfekte Tomatensauce

Tomatensauce ist jetzt nichts besonderes, mögen einige vielleicht denken. Aber tun wir nicht alle gerne diese Sauce zu Pasta essen?

Die Herstellung ist keine Zauberei, das stimmt. Aber nicht jede Tomatensauce schmeckt gleich. Wir haben z. B. ein Rezept, was einfach so lecker tomatig schmeckt, dass man es einfach lieben muss und dieses möchte ich heute mit euch teilen.

Ihr braucht

  • 1 Zwiebel (gerne eine rote)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Tomatenmark
  • 400 g stückige Tomaten aus der Dose
  • wer hat eine Handvoll frische Cocktailtomaten – halbiert
  • ca. 6 eingelegte getrocknete Tomaten – in Streifen geschnitten
  • 1 TL Zucker, Salz, Pfeffer, getr. Oregano
  • etwa 100 ml abgefangenes Nudelwasser (wer keine Pasta dazukocht, nimmt normales Wasser)
  • 1 TL kalte Butter
  • 1 EL Olivenöl

Zubereitung

Die Zwiebel und den Knoblauch klein hacken und im erhitzten Öl anbraten. Tomatenmark und Zucker mit anschwitzen. Die getrockneten Tomaten und ggf. die frischen Tomaten dazugeben und mit dünsten. Die Dosentomaten unterheben und bei schwacher Hitze ca. 7 Minuten köcheln. Das Nudelwasser dazugeben, salzen, pfeffern mit Oregano abschmecken. 2 – 3 Minuten köcheln lassen. Die kalte Butter darin schmelzen lassen.

Die Sauce mit den Nudeln und schön Parmesan bestreut servieren.

Tomatensauce

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#Pizzasonntag: Greek Style

Am heutigen Pizzasonntag gab’s eine vegetarische Pizza: Greek Style

Den Pizzateig belegt ihr mit:

  • etwas Creme Fraiche
  • etwas Meersalz
  • roten Zwiebeln
  • Oliven
  • getrockneten in Öl eingelegte Tomaten
  • eingelegte Pepperoni (wahlweise scharf oder mild)
  • Feta
  • bestreut mit griechischer Gewürzmischung

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Und jetzt wie immer ab auf die Couch, der Tatort ruft. Sonntag Abend eben: Erst Pizza dann Tatort 🙂

Dinkel-Tomaten-Tarte

Für mich mein absolutes Sommer-Gute-Laune-Essen.
Zugegeben, das Wetter heute ist alles andere als sommerlich, aber das Rezept möchte ich schon mal gleich mit euch teilen. Und wenn es dann wieder schön draußen wird, macht euch doch einfach diese Tomatentarte, nehmt ein schönes Gläschen Weißwein und macht es euch draußen auf dem Balkon oder der Terrasse gemütlich.

Für eine Tarteform mit 26 cm Durchmesser benötigt ihr

  • 250 g Dinkelmehl
  • 1 halben Würfel Hefe
  • 6 EL Olivenöl
  • 1Ei
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Zucker
  • 100 g zimmerwarme Buttermilch
  • 250 g gemischte Cocktailtomaten
  • 2 – 3 Knoblauchzehen
  • einige Zweige frischen Thymian und Oregano oder je TL getrockneten
  • 200 g Frischkäse
  • 1 Eigelb
  • 50 g Oliven
  • grobes Meersalz
  • evtl. einige Pinienkerne in der Pfanne geröstet und/oder ein paar frische Basilkumblätter

Zubereitung

Aus dem Mehl, Hefe, Olivenöl, Ei, Salz, Zucker und Buttermilch einen geschmeidigen Teig kneten. Abgedeckt mindestens eine halbe Stunde gehen lassen.

Tomaten und Oliven halbieren, Knoblauch fein schneiden, frischen Thymian und Oregano hacken.

Den Frischkäse mit dem Eigelb verrühren.

Den Hefeteig in einer mit Öl eingepinselten Tarteform ausrollen, am Rand festdrücken.

Den Frischkäse darauf verteilen. Die Tomaten mit der Schnittstelle nach unten darauflegen. Mit den Oliven, den Kräutern, Knoblauch und groben Meersalz und den evtl. vorhandenen Pinienkernen bestreuen.

Bei 200 Grad ca. 30 Minuten backen. Mit dem Basilikum garniert servieren.

Tomatentarte

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Und soll ich euch was verraten? Während ich das Rezept schreibe, kommt die Sonne durch…

Gnocchis mit geschmolzenen Tomaten und Zucchini

Ihr kennt es bestimmt auch. Ihr kommt nach Hause, es ist spät und ihr habt nicht mehr wirklich Lust zu kochen? Oder ihr habt einfach keine Zeit, euch lange in die Küche zu stellen.

Unsere Gnocchis mit geschmolzenen Tomaten und Zucchini sind schneller auf dem Tisch als die Pizza vom Lieferdienst. Versprochen 🙂

Zutaten

  • 1 Packung Gnocchi (das sind meist 400 oder 500 g)
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zucchini
  • 300 g Cocktailtomaten
  • Salz, Pfeffer
  • geriebener Parmesan
  • einige frische Basilikumblättchen
  • Olivenöl

Zubereitung

Die Zwiebel in Streifen schneiden, Knoblauch fein hacken. Zucchini klein würfeln. Tomaten halbieren.

Etwas Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, die Zwiebel, Knoblauch und Zucchini anbraten (ca. 2 Minuten). Die Gnocchis dazugeben und weitere 2 Minuten braten. Ggf. noch etwas Olivenöl dazugeben. Die Tomaten dazugeben und bei mittlerer Hitze mitdünsten, so lange, bis die Tomaten weich sind. Das dauert ebenfalls ca. 2 Minuten. Leicht salzen und pfeffern.

Auf einem Teller anrichten und mit Parmesan und Basilikum bestreut servieren.

Das ging doch wirklich schnell oder?

Gnocchis

Kichererbsen-Curry mit Brokkoli und Zucchini

Wer mal Lust hat, in die vegane Küche reinzuschnuppern, der ist genau bei diesem Rezept richtig.

Es ist sehr schnell gemacht und schmeckt einfach phantastisch.

Wir benötigen

  • 1 Dose Kichererbsen (ca. 400 g Abtropfgewicht)
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zucchini
  • 1 Brokkoli (400 – 500 gr)
  • ca. 1 TL Koksöl zum braten
  • 2 TL rote Currypaste
  • 2 TL Madras Curry
  • Salz

Zubereitung

Die Kichererbsen waschen und abtropfen lassen.
Die Zwiebel in Streifen schneiden.
Die Knoblauchzehe fein hacken.
Den Brokkoli in kleine Röschen teilen.
Die Zucchini einmal längs halbieren und dann kleine Stückchen schneiden.

Das Kokosöl in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin andünsten. Currypaste und Pulver dazugeben, kurz mit anschwitzen.

Die Kokosmilch dazugeben. Salzen und aufkochen lassen.

Den Brokkoli und die Zucchini dazugeben und ca. 5 – 7 Minuten köcheln lassen, je nach gewünschter Bissfestigkeit.
Evtl abschmecken und wer mag mit Basmatireis servieren.

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kicherebsencurry